Werbesammlung
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Die Werbesammlung der Historischen Kommunikation beherbergt Schätze aus der über hundertjährigen Bosch-Werbegeschichte.
Die erste Anzeige ließ Robert Bosch bereits 1887, ein Jahr nach der Gründung seines Unternehmens, in der Stuttgarter Zeitung „Der Beobachter“ erscheinen, um neue Kunden für seine Werkstatt in der Rotebühlstraße 75 B zu werben. Als die Firma nach der Entwicklung des Magnetzünders für Automobile einen rasanten Aufschwung nahm, rückte das neue Erfolgsprodukt in den Mittelpunkt der Werbung. Legendär wurde die Werbung mit dem „Bosch Mephisto“. Der Entwurf stammt vermutlich von Julius Klinger und entstand um 1910. Vorbild für die Figur war der belgische Rennfahrer Camille Jenatzy, der wegen seines Outfits mit langem roten Staubmantel und Fahrerkappe auch „Roter Teufel“ genannt wurde.

Auch die bis heute beeindruckenden Anzeigen von Lucian Bernhard, beispielsweise für die Bosch-Zündkerzen oder das Bosch-Licht, sind Teil dieser Werbesammlung. Ergänzt wird die Sammlung durch eine umfangreiche Auswahl von Bosch-Blechschildern. Insgesamt umfasst die Werbemittelsammlung ca. 1.300 Plakate, Anzeigen und Blechschilder aus allen Epochen der Unternehmensgeschichte.


Plakat für Zündkerzen von Lucian Bernhard, 1914

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Plakat "Roter Teufel", 1910